Kirchenvorstandswahl 2018

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Am Sonntag, 20. Mai 2018 wurde es in der 2. Kanzelabkündigung verlesen:

20 Männer und Frauen aus unserer Gemeinde haben sich bis jetzt zur Kandidatur bereit erklärt. Das heißt:

Sie sind bereit, mit ihrer Person, ihrer Zeit und Kraft, sich einzusetzen für die Lebendigkeit und für die Aufgaben unserer Gemeinde.

Wir können sie darin bestärken durch unser Interesse und durch unsere Stimmabgabe, wenn wir sagen: „Ja. Ich glaub. Ich wähl.“ Dazu bekommen Sie, liebe Gemeinde, heute wichtige Informationen.

Der Vertrauensausschuss hat den vorläufigen Wahlvorschlag aufgestellt.

Er enthält folgende Namen:

Lutz

Bordasch

Simon

Eulenstein

Josias

Fehsenfeld

Karlheinz

Göhner

Inge

Habel

Helga

Ilgenfritz

Carsten

Kukula

Heidi

Lehmann

Christoph

Leipold

Dr. Thomas

Melcher

Kai

Niestroj

Margit

Reinl

Catrin

Riedl

Ernst

Schönhaar

Albert

Schweiger

Stefan

Sedlaček

Elisabeth

Thomae

Nina

Weber

Michael

Wildung

Stefanie

Wohlgemuth

Sie können weitere Kandidatinnen und Kandidaten benennen. Dazu gilt eine Frist von 10 Tagen, die am 30. Mai 2018 endet.

Geben Sie Ihre Vorschläge bitte in diesem Zeitraum an den Vertrauensausschuss, bzw. ans Pfarramt.

Der Vertrauensausschuss muss Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlvorschlag aufnehmen, wenn sie wählbar sind und von mindestens 60 (für diese Zahl siehe § 10 Abs. 2 Satz 3 KVWG) wahlberechtigten Gemeindemitgliedern schriftlich vorgeschlagen wurden.

Bitte merken Sie sich den 21. Oktober vor. Es ist der Wahltag. Dadurch, dass Sie zur Wahl gehen oder von der Briefwahl gebrauch machen und Ihre Stimme abgeben, entscheiden Sie sich für unsere evangelische Gemeinde.

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Alle sechs Jahre werden in Bayern die Kirchenvorstände der evangelisch-lutherischen Gemeinden neu gewählt. Am 21. Oktober 2018 ist es wieder soweit!

In unserer Kirchengemeinde hat sich dazu jetzt der Vertrauensausschuss konstituiert, der die Wahl vorbereitet und durchführt:
Dazu gehören in der Dreifaltigkeitskirche: Ernst Schönhaar als jetziger Vertrauensmann des Kirchenvorstands, dazu Karl-Heinz Göhner, Elisabeth Thomae, Wolfgang Scupin, Heidi Lehmann, Inken Jansons-Hammerle sowie Pfarrer Alexander Röhm. Der Vertrauensausschuss nimm Vorschläge als mögliche Kandidierende für die Wahl im Oktober entgegen und fragt geeignete Damen und Herren an. Im Gottesdienstam 25.3.2018 in der Dreifaltigkeitskirche wird es dazu die erste Kanzelankündigung mit der Bekanntgabe des Wahltermins geben. In diesem Gottesdienst werden auch die Mitglieder des Vertrauensausschusses anwesend sein.

Bis 1. Mai sind deshalb jetzt die evangelischen Gemeinden eingeladen, Kandidatinnen oder Kandidaten vorzuschlagen.
Gewählt werden kann, wer der Dreifaltigkeits angehört und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Kirchenvorstand der Dreifaltigkeitskirche besteht insgesamt aus 18 Personen; davon werden neun im Herbst neu gewählt. Zum Kirchenvorstand gehören auch alle Pfarrer und Pfarrerinnen einer Pfarrei mit Sitz und Stimme. Die Leitung der Kirchengemeinde trifft sich in der Regel einmal im Monat und berät über alle wichtigen Bereiche einer Kirchengemeinde vor allem über das geistliche Leben. Der Kirchenvorstand bildet auch beratende Ausschüsse, die dem Kirchenvorstand zuarbeiten.

Wer Interesse hat oder eine geeignete Person vorschlagen möchte,
kann sich für die Dreifaltigkeitskirche – gern auch vertraulich - an Pfarrer Alexander Röhm (083 41 / 95 18 20) oder Ernst Schönhaar (083 41 / 81 321) oder an das Evangelisch-Lutherische Pfarramt Kaufbeuren (083 41/ 95 18 0 oder pfarramt.kaufbeuren@elkb.de) wenden.

gez.
Alexander Röhm, Pfarrer Vorsitzender des Kirchenvorstands

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„Im Kirchenvorstand kann ich auf Augenhöhe mitentscheiden"

Für die Kirchenvorstandswahl im Oktober
werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht
Am 21. Oktober 2018 werden in ganz Bayern neue Kirchenvorstände gewählt, auch in unserer Kirchengemeinde.
Damit es eine Wahl geben kann, müssen erst einmal Kandidat/innen gefunden werden. Das geschieht in den nächsten Wochen. Pfarrer Martin Simon vom Amt für Gemeindedienst in Nürnberg im Gespräch mit Ute Baumann erläutert die Abläufe:
 

Was macht ein Kirchenvorstand?

Der Kirchenvorstand ist eine evangelische Spezialität: In ihm beraten und entscheiden gewählte Gemeindemitglieder gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin auf Augenhöhe. Es geht um die Leitung der Kirchengemeinde - und das ist ein weites Feld. Es geht um Gebäude und Finanzen, Mitverantwortung beim Gottesdienst und dem Angebot der Gemeinde, das Personal, z.B. im Kindergarten, um die Auswahl eines Pfarrers/einer Pfarrerin, und um die geistliche Gesamtverantwortung.
 

Warum lohnt es sich zu kandidieren?

Wenn das Herz für ein bestimmtes Arbeitsfeld schlägt, wie den Chor, die Kinder- und Jugendarbeit, den Besuchsdienst, die Eine-Welt-Arbeit oder für das "Große Ganze" der Kirchengemeinde, dann kann ich im Kirchenvorstand mit beraten, entscheiden, arbeiten und für die großen Ziele und Visionen einer christlichen Gemeinde Verantwortung übernehmen. Dabei lerne ich auch für mich selber eine Menge dazu.

Und wie kommt die Kandidatenliste zu Stande?

Dafür ist der Vertrauensausschuss zuständig. Er besteht aus drei Kirchenvorstehern, ebenso vielen gewählten Gemeindegliedern und dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin. Der Vertrauensausschuss geht auf mögliche Kandidaten zu, nimmt aber auch Vorschläge aus der Gemeinde entgegen.

Wer darf eigentlich wählen?

Jedes Gemeindeglied ab 14 Jahren, wenn er bzw. sie konfirmiert ist. Sonst ab 16 Jahren. Das Wahlalter ist auf 14 festgelegt, weil unsere Jugendlichen mit der Konfirmation alle Rechte und Pflichten bekommen. Und zu den Rechten gehört eben auch das demokratische Recht zu wählen. Wählbar ist man/frau ab 18 Jahren, eine Berufung ist bereits ab 16 Jahren möglich.

Gibt es eine Altersgrenze nach oben für Kandidaten?

Tatsächlich gibt es eine Landeskirche, die versucht hat, ein Höchstalter festzulegen. Davon halte ich wenig. Die Mischung macht ́s: Es braucht die erfahrenen Ehrenamtlichen genauso wie Menschen mit frischen Ideen. Und wer sagt denn, dass Ältere nicht auch unkonventionell und innovativ sein können?

Und wie wird gewählt?

Die Wahl 2018 wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt, das heißt, alle Wahlberechtigten erhalten bis Ende September 2018 per Post ihre Wahlunterlagen und können damit per Briefwahl oder im Wahllokal vor Ort ihre Stimmen abgeben.

Gibt es Sitzungsgelder für die vielen Abendtermine?

Jede Menge "Gottes Lohn" samt kostenlosem Training für das "Sitzfleisch". Aber im Ernst: Viele Kirchenvorstände kümmern sich hervorragend um ihre Sitzungskultur, informieren transparent, bauen Pausen ein und gönnen sich hin und wieder einen Klausurtag.

Wie sieht es aus mit einer Quotenregelung für Frauen?

Es gab Zeiten, da wäre das notwendig gewesen. Aber anders als in den Aufsichtsräten der Konzerne sind Frauen in den Kirchenvorständen sehr präsent. Manche denken inzwischen schon eher über eine Männerquote nach.

Reicht es, wenn ich mich als Kandidat für einen Aspekt z.B. Jugendarbeit oder Kirchenmusik interessiere, oder muss ich mich in allen Bereichen auskennen?

Ein bestimmter Schwerpunkt ist völlig in Ordnung. Nur sollte die Verantwortung für das Ganze im Vordergrund stehen. Da hilft ein weiter Blick.

Sind Kirchenvorsteher auch bei den Sitzungen in der Dekanatssynode dabei?

Aus den Kirchenvorständen werden Mitglieder in die Dekanatssynode und in den Dekanatsausschuss delegiert und gewählt. Dort tragen sie Verantwortung auf der nächsthöheren Ebene. Außerdem wählen alle ca. 12.000 Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen in Bayern die Landessynode, das "Parlament" der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Sie ist Teil der Kirchenleitung, verabschiedet Gesetze und wählt den Landesbischof.

Pfarrer Martin Simon

Referent für Gemeindeleitung und Kirchenvorstandsarbeit im Amt für Gemeindedienst der Evang.-Luth. Kirche in Bayern in Nürnberg